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Jobberknoll
Der magische Vogel Jobberknoll sieht unscheinbar aus: Er ist klein und hat ein blau-gesprenkeltes Gefieder. Der unauffällige in Nordeuropa und Amerika vorkommende Insektenfresser ist auch fast nie zu hören, weil er in seinem ganzen Leben nur einen einzigen Laut von sich gibt. Erst in seiner Todesstunde entfährt ihm ein langgezogener Schrei. Dieser Schrei wiederholt in umgekehrter Reihenfolge sämtliche Geräusche, die er während seines Lebens gehört hat. Dass Jobberknolls sich an alles erinnern und es realitätsgetreu wiederholen, wird in Form von Jobberknoll-Federn als Zutat für Wahrheitselixiere und Gedächtnistränke genutzt.

Knisel
Nach der Beschreibung von Newt Scamander sehen Kniesel (im Original: Kneazle) aus wie kleine, getigerte oder gefleckte Katzen mit ungewöhnlich großen Ohren. Ihr Schwanz endet in einer Quaste, wie der eines Löwen. Ursprünglich stammen sie aus Großbritannien, werden heutzutage in alle Welt exportiert, von Hexen und Zauberern als Haustiere gezüchtet und haben ganz erstaunliche magische Instinkte. Um sicherzustellen, dass diese etwas auffällig aussehenden magischen Tiere nicht das Interesse von Muggeln wecken, ist ihre Haltung genehmigungspflichtig. Da Kniesel sehr eigenwillig sind, schließen sie sich nicht jeder Person als Haustier an. Wenn sie jedoch bei jemandem bleiben wollen, erweisen sie sich als äußerst loyale und wegen ihrer magischen Fähigkeiten auch als sehr nützliche Haustiere. Sie sind so klug, dass sie selbst Wachaufgaben oder Botengänge übernehmen können. Ihr Orientierungssinn ist überragend, so dass sie von jedem Ort aus dazu in der Lage sind, die Personen, denen sie trauen, wieder zuverlässig nach Hause zu führen. Am beeindruckendsten ist, dass sie es sofort wahrnehmen, wenn eine Persönlichkeit nur vorgetäuscht oder verdächtig ist. Sobald sie etwas derartiges bemerken, reagieren sie schnell und sehr aggressiv.

Knuddelmuff
Der kugelrunde Knuddelmuff (im Original: Puffskein) ist ein beliebtes Haustier von Zaubererkindern. Sein plüschartiges Fell ist vanillefarben. Er ernährt sich von jeglichem Staub und Müll, den er mit seiner langen rosafarbenen Zunge aufspürt und die mit dem Entdeckten wieder in ihm verschwindet. Eine besondere Vorliebe hat er aber für Nasenpopel! Nachts bewegt er sich leise durch das Haus und saugt einem schlafenden Bewohner den Schnodder aus der Nase! Der Knuddelmuff reagiert auf Liebkosungen mit einem wohligen Summton, lässt sich aber auch herumwerfen. Allzu grobe Behandlung übersteht er allerdings nicht: so merkt Ron in Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind an, dass er als Kind einen Knuddelmuff besaß, bis Fred eines Tages mit ihm Klatscher spielte.

Lebrechan
Leprechans (im Original: Leprechauns) sind kleine, grüngekleidete Kobolde. In den irischen Märchen kommen sie so häufig vor, dass sie gelegentlich sogar als Wahrzeichen der Insel gelten. Bekanntermaßen spielen sie den Menschen gerne Streiche und hüten einen vergrabenen Goldschatz. Wie Newt Scamander beschreibt, sind Leprechans deshalb in der Muggel-Literatur so häufig vertreten, weil es ihnen gefällt, beobachtet zu werden. Nach Scamanders Angaben sind Leprechans etwa 15 cm groß und fertigen ihre grünen Gewänder selbst aus Blättern an. Einer ihrer beliebtesten Scherze ist, Menschen mit täuschend echt wirkendem Pseudo-Gold reinzulegen: Das von ihnen magisch hergestellte Leprechan-Gold sieht zwar so aus wie richtiges Gold, löst sich aber nach wenigen Stunden in Nichts auf. Die damit beglückten Menschen bilden sich ein, viel Gold zu besitzen und erleben dann kurze Zeit später eine herbe Enttäuschung.

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