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Abraxaner
Abraxaner oder Abraxas-Pferde sind eine Rasse Geflügelter Pferde die nur in der geschaffenen Magischen Welt bekannt ist. Es handelt sich dabei um ungeheuer kräftige Zug- oder Reitpferde, die in magischen Gestüten gezüchtet werden und Elefantengröße erreichen können.
Acromantula
Die Acromantula ist eine riesige, fleischfressende Giftspinne, die auch gerne Menschen erbeutet. Das britische Zaubereiministerium stuft die Acromantula als höchst gefährliches Monster ein, das nicht gezähmt werden kann. Auf ihrem schwarz behaarten Spinnenkörper sitzen vier Augenpaare. Ihre acht schwarzen, haarigen Beine können bis zu fünf Meter hoch werden. In dieser Höhe befinden sich auch ihre rasiermesserscharfen Kneifzangen, mit denen sie ihre Beute zerfleischt und die ihr giftiges Sekret aussondern.Acromantulas vermehren sich schnell und in großer Zahl: Die Weibchen legen etwa einhundert weiche Beachball-ähnliche Eier auf einmal, aus denen bereits innerhalb von sechs Wochen eine neue Generation junger Spinnen schlüpft. Zudem erreichen Männchen ein hohes Alter von über 50 Jahren. Die Acromantulanester auf der Erde sind leicht mit Steinen zu verwechseln. Acromantulas erzeugen mit ihren Zangen ein typisches Klicken, das bei Wut- oder Erregungszuständen besonders laut und intensiv wird. Bei genauerem Hinhören sind ihre Klicklaute als menschliche Sprache zu erkennen und zu verstehen. Es wird deshalb angenommen, dass es Zauberer selbst waren, die diese gefährlichen Tierwesen gezüchtet haben, um sie als sprechende Wächter für ihre Wohnstätten oder Schatzkammern einzusetzen. Solche Züchtungen magischer Monster sind zwar im Laufe des 20. Jahrhunderts innerhalb der magischen Welt verboten worden, aber zu diesem Zeitpunkt gab es bereits Acromantulas. Selbstverständlich werden die unkontrollierbaren, menschenfressenden Riesenspinnen in der magischen Gesellschaft aber nicht mit Wachdiensten beauftragt. Im Gegenteil gehören ihre Eier heutzutage zu den Gütern der magischen Welt, mit denen jeglicher Handel strengstens untersagt ist. So gefährlich die Riesenspinnen sind, gibt es doch ein anderes Tierwesen, das sie in panische Angst versetzt: Den Basilisk, der für alle Spinnen den Tod bedeutet, fürchten sie so sehr, dass sie seinen Namen nicht auszusprechen wagen.
Alguff der Abstoßende
Der Kobold Alguff (Lebensdaten unbekannt) hatte den Beinamen der Abstoßende (im Original: Alguff the Awful), weil er einen widerlichen Gestank um sich verbreitete. Der geschäftstüchtige Kobold nutzte aber auch diese unangenehme Eigenart gewinnbringend: Er bot Stinkbombenherstellern seinen übel riechenden Schweiß als hochwertige Zutat zum Kauf an.
Amarillo Lestoat
Amarillo Lestoat (1776-1977) war ein eloquenter, in Amerika lebender Vampir. Er ist bekannt für sein Werk "Monolog eines Vampirs", ein Text, der Lesende so langweilen konnte, dass diese in trance-artigem Zustand erstarrten und dadurch leicht Vampiren zum Opfer fielen.
Antipodisches Opalauge
Das Antipodische Opalauge (im Original: Antipodean Opaleye) ist eine der Drachenarten, die Newt Scamander beschreibt. Ursprünglich aus Neuseeland stammend, ist es für diese zwei bis drei Tonnen schwere Rasse durchaus üblich nach Australien auszuwandern, wenn ihr Lebensraum dort knapp wird. Obwohl diese Drachenart ungewöhnlicherweise bevorzugt in den weniger abgeschiedenen Tälern lebt, gilt sie als unproblematisch. Das Opalauge ist einer der schönsten Drachen: Seinen Namen hat dieser Drache von den pupillenlosen Augen, die in allen Regenbogenfarben schillern und seine Schuppen glänzen als seien sie aus Perlmutt. Der Drache kann eine scharlachrote stark-leuchtende Flamme ausstoßen. Seine Eier sind blassgrau und sehen Fossilien zum Verwechseln ähnlich. Das Opalauge ist für Menschen normalerweise nicht bedrohlich. Drachen dieser Art leben vorwiegend von Schafen, gelegentlich machen sie auch Jagd auf größere Säugetiere. Sie töten aber nur wenn sie Hunger haben. Lediglich unter Stressbedingungen kann es vorkommen, dass sich ein Drache dieser Art untypisch für die Rasse verhält und aggressiv wird.
Aschwinderin
Überall in der Magischen Welt kann es passieren, dass eine Aschwinderin (im Original: Ashwinder) erzeugt wird. Sie entsteht, wenn ein offenes Kaminfeuer durch eine magische Substanz, wie beispielsweise Flohpulver, verändert wird und dann vernachlässigt vor sich hin brennt. Dieses durchaus gefährliche Tierwesen sieht aus wie eine aschgraue Schlange mit glutroten Augen. Trotz ihrer kurzen Lebensdauer von höchstens einer Stunde kann sie beträchtlichen Schaden anrichten. Sie schlängelt sich aus den Überresten des Kaminfeuers, um sich außerhalb der Feuerstelle einen dunklen Winkel zu suchen. Dort legt sie ihre Eier ab, ehe sie selbst wieder zu Aschenstaub zerfällt. Diese Eier schlüpfen nicht. Sie sehen aus wie glühende Kohlen und strahlen eine so enorme Hitze ab, dass sie alles in ihrer Umgebung in Brand setzen. Um zu verhindern, dass das ganze Haus abbrennt, muss das Gelege sofort entdeckt und magisch gefroren werden.
Basilisk
Der Basilisk ist eine todbringende Riesenschlange, die viele Jahrhunderte alt werden kann. Seine erste Erwähnung findet sich in der griechischen Mythologie: Wenn ein gewöhnliches Hühnerei von einer Kröte ausgebrütet werde, entschlüpfe ihm dieses schreckliche Ungeheuer. Auch in mittelalterlichen Schriften wird der Basilisk immer wieder als Inbegriff des Bösen und Vernichtenden genannt. Die Gestalt von Basilisken wird verschieden dargestellt: Eine giftgrüne bis zu 15 m lange Schlange mit einer scharlachroten Federkrone. Man beschreibt ihn aber auch als Drache mit Hahnenkopf. Allgemein ranken sich viele Mythen um dieses Wesen. Die Grüne gekrönte Riesenschlange ermordet jedes Lebewesen, das ihm begegnet, mit seinen furchtbaren Waffen: Neben den tödlich giftigen Fangzähnen ist dies der berüchtigte "Basiliskenblick". Ein einziger Blick der großen gelben Augen der Schlange tötet seine Opfer wahllos und sofort. Die Anwesenheit eines Basilisken genügt, um Spinnen - selbst Acromantulas - in Panik zu versetzen und in die Flucht zu treiben. Wegen der unausweichlichen Todesgefahr, die Basilisken für alle in ihrer Umgebung bedeuten, ist es lt. Scamander schon seit dem Mittelalter verboten, sie zu erzeugen. Zwar sind die hierfür notwendigen Materialien nicht schwer zu beschaffen, aber selbst ein Monsterfreund wie Hagrid würde wahrscheinlich in diesem Falle nicht in Versuchung kommen. Basilisken sind nur von Jemandem kontrollierbar, der ihnen Befehle in der Schlangensprache Parsel erteilen kann.
Billywig
Der aus Australien stammende Billywig ist eine kleine magische Stechmücke, deren Stachel auf dem Kopf sitzt. Obwohl er leuchtend blau ist, können magische und nicht-magische Menschen ihn kaum sehen, weil er rasend schnell an ihnen vorbei fliegt. Dabei dreht er sich wie ein Propeller ständig um die eigene Achse. Ein Billywig-Stich löst bei Menschen vorrübergehende berauschende Schwebezustände aus. Bei manchen Jugendlichen der Magischen Welt gibt es deshalb eine Art Drogenproblem mit diesen Insekten: Sie versuchen absichtlich, in den Genuss eines Billywig-Stiches zu kommen, um abzuheben. Diese Trips sind aber nicht ungefährlich, denn wenn jemand eine Überdosis des magischen Giftes intus hat bzw. zu häufig solche Stiche kriegt, verlieren die Konsumenten manchmal ganz den Boden unter den Füßen und hören nicht mehr auf zu schweben. Das Gift des Billywig wird wegen seiner magischen Potenz auch in Zaubertränken verwendet. Außerdem ist es eine Zutat für die allseits beliebten zischenden Wissbies.
Bodrod
Der schon ältere Kobold Bodrod arbeitet bei der Zaubererbank Gringotts in der Winkelgasse. Der erfahrene und respektierte Bankmitarbeiter ist an einem der Schalter tätig, hat aber auch die Befugnis, Kunden persönlich zu ihrem Verlies, bzw. zu einem der Hochsicherheitsverliese zu begleiten. Als im Mai 1998 ein Einbruch in die immer für völlig sicher gehaltene Bank stattfand, war ausgerechnet Bodrod der verantwortliche Mitarbeiter. Zwar waren die Kobolde gewarnt worden, möglicherweise wolle jemand in das Verlies der Lestranges eindringen und dass der Zauberstab von Bellatrix Lestrange nicht mehr in ihren eigenen Händen sei. Nach anfänglichen vorschriftsmäßigen Kontrollen traf ihn aber Harrys erster Imperiusfluch. Von da an war der Kobold sehr entgegenkommend zu der als Bellatrix Lestrange getarnten Hermine. Er bestätigte fälschlicherweise im Brustton der Überzeugung, sie habe einen nagelneuen Zauberstab und begleitete trotz des Einspruches besorgter Kollegen die vermeintliche Madam Lestrange ins Innerste des Labyrinths von Sälen, Gängen und Kammern zu ihrem Verlies. Während der Dauer des Einbruchs erneuerte Harry die Imperiushörigkeit Bodrods noch zweimal.
Bowtruckle
Bowtruckle bewohnen und bewachen Bäume, deren Holz zur Herstellung von Zauberstäben verwendet werden kann.
Auf den ersten Blick sehen die höchstens 20 cm großen Tierwesen aus wie unauffällige Zweige. Erst bei sehr genauer Beobachtung fällt auf, dass es sich in Wirklichkeit um bewegliche dünne Arme und Beine handelt. An ihren vorderen Enden spalten sich die zweigartigen Ärmchen zu jeweils zwei langen spitzigen Fingern. Die kleinen braunen Flecken dazwischen stellen sich als lebhafte und wachsame Augen der gut getarnten Holzwichtel heraus, und gehören ihren flachen Gesichtern, die von der Rinde kaum zu unterscheiden sind. Bowtruckle werden nur dann aggressiv, wenn man sich an "ihrem" Baum zu schaffen macht, z.B. um Holz für einen Zauberstab zu holen. Wenn sie nicht durch ihre Lieblingsnahrung, Holzläuse oder auch Feen-Eier abgelenkt werden, versuchen sie mit ihren durchaus gefährlichen spitzen Fingern dem Angreifer die Augen auszustechen. Um nicht in Verdacht zu geraten, sollte man deshalb solchen Bäumen nicht zu nahe kommen. Wer wirklich Zauberstabholz schneiden will, muss vorsichtshalber immer eine Handvoll Holzläuse dabei haben. Bowtruckle gibt es natürlich auch im Verbotenen Wald.
Bundimun
Der magische Schädling Bundimun sieht aus wie ein grünlicher Hausschwamm, solange er ruhig daliegt. Erst wenn er gestört wird ist er als lebendiges Wesen zu erkennen: Er rappelt sich dann schnell hoch und wuselt auf seinen vielen, dünnen Beinchen davon. Der Dreckfresser siedelt sich hinter Schränken oder unter Fußbodenbelägen an. Er ist schon von Weitem zu riechen, weil das von ihm ausgedünstete Sekret einen widerlichen Verwesungsgestank um sich verbreitet. Mit seiner stinkenden Ausdünstung zersetzt er die Grundfesten des Gebäudes, in dem er sich niedergelassen hat. Wenn er nicht gestoppt wird, greift er dessen stützende Fundamente an, bis sie schließlich einstürzen. Um diese drohende Gefahr abzuwenden, reichen manchmal nicht einmal die eigenen magischen Reinigungsmöglichkeiten aus, so dass die professionellen Schädlingsbekämpfer des Zaubereiministeriums anrücken müssen.
Cerberus
In der klassischen griechischen Mythologie ist Cerberus (auch Kerberos) der drei- oder mehrköpfige schreckliche Höllenhund, der den Zugang zur Unterwelt bewacht und jeden zu Zerfleischen droht, der ihn passieren will. Er spielt in verschiedenen griechischen Sagen eine Rolle, in einer davon lässt er sich von der betörenden Stimme des Sängers Orpheus betören und ins Träumen und Schlafen bringen , so dass er seine Wachaufgabe vergisst.
Chimära
Die äußerst gefährliche Chimära, auch Chimäre, (im Original: Chimaera) ist ein feuerspeiendes Mischwesen mit dem Körper einer Ziege, dem Kopf eines Löwen und einem Drachenschwanz. In ihrer Heimat Griechenland erzählen die alten Sagen, die Chimära stamme wie auch andere Ungeheuer von der schönen Echidna ab, die ebenfalls einen Drachenschwanz hatte. Echidnas Mann Typhon mit seinen hundert Schlangenköpfen galt als Verkörperung des vulkanischen Feuers und der zerstörerischen Naturgewalten. In der griechischen Mythologie ist festgehalten, dass dieses heimtückische und blutrünstige Wesen alle töten und verschlingen konnte. Einzig dem Helden Bellerophontes gelang es schließlich, die schreckliche Chimära doch zu besiegen. Allerdings kam er tragischerweise nach seinem erfolgreichen Kampf selbst vor Erschöpfung zu Tode.
Chinesischer Feuerball
Obwohl Drachen auch heute noch in der Kultur chinesischer Muggel sehr präsent sind, ist lt. Newt Scamander der Chinesische Feuerball, auch bekannt als Löwendrache (im Original: Chinese Fireball oder Liondragon) die einzige bekannte Drachenart aus China und dem gesamten Orient.Mit seinem scharlachrot glänzenden, glatten Schuppenpanzer und dem löwenähnlichen, von einem Kranz goldener Stacheln umgebenen Gesicht sieht dieser Drache besonders prächtig und eindrucksvoll aus. Den Namen "Feuerball" verdankt er der pilzförmigen Flamme, die aus seinen Nüstern entweicht, wenn er aufgeregt oder gereizt ist.Der Feuerball frisst die meisten Säugetiere, bevorzugt allerdings Menschen und Schweine.
Crup
Crups sind magische Tierwesen, die fast genau so aussehen wie normale Jack-Russel-Terrier. Der einzige sichtbare Unterschied zwischen diesem Muggelhund und dem Crup ist, dass Crups einen gegabelten Schwanz haben. Der Crup frisst fast alles (Gnome, Küchenabfälle, Autoreifen...) und ist treu und anhänglich. Dieses ideale Haustier für magische Menschen ist vermutlich eine magische Sonderzüchtung, denn der normalerweise friedliche Hund reagiert sehr aggressiv auf Muggel. Daher müssen Crup-Halter beim Zaubereiministerium erst eine Lizenz erwerben. Außerdem sind sie verpflichtet, den magie-verdächtigen Schwanz des Crups mit einem einfachen Abtrennzauber zu coupieren, wenn der Hund 6-8 Wochen alt ist.

